Die Auswirkungen des starken Franken im Aargau

Das Vorstosspaket der SP Aargau im Grossen Rat

Die SP Kanton Aargau wehrt sich dagegen, dass dieses neuerliche Kapitel in der vom Bankenplatz Schweiz massgeblich mitausgelösten Eurokrise auf dem Buckel der ArbeitnehmerInnen und der Realwirtschaft ausgetragen wird. „Die Aufhebung des Mindestkurses war ein krasser Fehlentscheid der Nationalbank. Klar ist: Nur die Nationalbank kann diesen Fehler schlussendlich auch korrigieren“, sagt SP-Wirtschaftspolitikerin Viviane Hösli. „Der Kanton hat es aber in der Hand, die Folgen dieser Entscheidung für die ArbeitnehmerInnen und die Unternehmen abzufedern“. Für die SP Aargau ist indes klar: Die Politik muss die Situation sauber analysieren und beobachten und gezielte Massnahmen ergreifen.

Die SP-Fraktion reicht deshalb morgen Dienstag drei Vorstösse ein:

  • Mit einem ersten Postulat verlangt sie von der Regierung eine saubere Analyse der Situation und eine Auslegeordnung über mögliche Szenarien und Massnahmen.
  • In einem zweiten Postulat fordert die SP die Regierung auf, in Zusammenarbeit mit Sozialpartnern die Möglichkeit einer gezielten Weiterbildungsoffensive für von Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust betroffenen Arbeitnehmenden zu prüfen.
  • Mit einer Interpellation stemmt sich die SP-Fraktion schliesslich gegen allfällige Missbräuche durch die Arbeitgeber. Die Krise darf weder dazu dienen, die Arbeitsbedingungen unnötig zu verschlechtern, noch die Löhne z.B. durch die Auszahlung in Euro zu drücken. 

Veröffentlicht: Dienstag, 24. März 2015, 17:46 Uhr | Alter: 2 Jahre